Berichte und Bilder

Anlass Organisation / Referat Datum
Das Seniorenorchester Zürich zu Gast in Dietikon Text Peter Heinzer/ Foto Anton Scheiwiller 21. November 2018
Jahresschlussessen und Zepterwechsel im SRD Text/Fotos Hansjörg Frei 6. November 2018
Lebensfreude und Zufriedenheit im höheren Alter Peter Heinzer / Gabriela Hofer Suchtpräventionsstelle 16. Oktober 2018
Ausflug nach Oberburg zur Firma Jenni Solar-Energietechnik und ins Museum Franz Gertsch in Burgdorf Regula Imhof / Marcel Achermann / Arthur Hess / Hansueli Preisig / Text Regula Imhof 20. September 2018
In Erinnerung an den Prager Frühling 1968 Peter Heinzer / Andreas Petrin 5. September 2018
Ruhestand – mit Aktionen! Käthi Freitag / Andreas Egli
Bericht H.J. Frei
anfangs Juli 2018
Computeria-Treff - neue Website der Stadt Dietikon Evi Gretener / Christopf Schwemmer 31. Mai 2018
Besuch beim Radio Studio Zürich und Altstadtführung Marcel Achermann / Arthur Hess / Regula Imhof / Hansueli Preisig 17. Mai 2018
Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung Peter Heinzer / Hansjörg Frei / Hans Georg Imhof 19. April 2018
Besuch von Dr. Josef Zihlmann am Zmittagstisch Markus Schneider / Elsbeth Preisig 13. März 2018
Naturmedizin, was ist das? Hans-Georg Imhof / Manfred Meier,  Jessica Locher 21. Februar 2018
Shantychor Horgen Hans-Georg Imhof / Georges Gretener, Horgen 29. November 2017
"Sport im Alter – gut für das Herz?" Hans-Georg Imhof / Hr. Sandro Galli / Dr. med. Tobias Bischof / Dr. med. Mihael Potocki 26. Oktober 2017
Besuch beim PSI (Paul Scherrer Institut) in Villigen Regula Imhof, Arthur Hess, Marcel Achermann, Hansueli Preisig 21. September 2017

Die Berichte bleiben in der Regel ein Jahr auf der Website.
© für Texte und Bilder:

Das Seniorenorchester Zürich zu Gast in Dietikon

Seniorenorchester1Auf Einladung des Seniorenrates Dietikon erfreute das Seniorenorchester Zürich die zahlreich erschienen ZuhörerInnen mit einem bunten Melodienstrauss. Unter der beschwingten Leitung der beiden Dirigenten spielten die – bereits auch betagteren – Musikerinnen und Musiker mit viel Engagement und spürbarer Freude.

Musik hält jung – betonte der Präsident  des Orchesters, Ralph Brem, und verwies auf ihre – mit wöchentlichen Proben und etwa 20 Auftritten im Jahr -  rege Aktivität der ca 25 Bläser und StreicherInnen im Alter von 66 – 88 Jahren. Aber auch im Seniorenorchester bestünden ‚Nachwuchsprobleme‘ und so warb er bei den Anwesenden um neue Talente: Mindestens eine Zuhörerin meldete spontan ihr Interesse an!

Nach einer genüsslichen Stunde mit Marsch, Tango, Polka und Walzer, sowie einem Klaviersolo und der obligaten Zugabe wurde die letzte Veranstaltung dieses Jahres mit einem kleinen Umtrunk für alle Anwesenden beendet.

Der Seniorenrat bedankt sich für die rege Teilnahme an den Angeboten im zu ende gehenden Jahr und freut sich auf ein Wiedersehen im 2019.

Mittwoch, 16. Januar Referat von Frau Dr. Heidi Witzig, Historikerin – Generationen im Wandel. 

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Zepterwechsel und neue Gesichter im Seniorenrat

SR006kleinIm Anschluss an die Sitzung des Seniorenrates Dietikon vom 6. November 2018 fanden sich im Alters- und Gesundheitszentrum (AGZ) 24 Personen ein, welche dieses Jahr im Seniorenrat und an diversen Veranstaltungen des Seniorenrates mitgewirkt haben. Sie alle wurden vom Stadtrat Dietikon zum traditionellen Jahresschlussessen eingeladen. Dieser Anlass war allerdings durch eine spezielle Mutation geprägt: Die seit fünf Jahren im Amt stehende Präsidentin Elsbeth Preisig übergab beim einleitenden Apéro das Zepter ihrem neu gewählten Nachfolger, dem ehemaligen Stadtrat Jean-Pierre Balbiani.

Elsbeth Preisig verdankte zunächst die Mitarbeit der anwesenden Seniorinnen und Senioren, die in verschiedenen Gremien zum erfolgreichen Veranstaltungsjahr des Seniorenrates beigetragen haben. Sie erwähnte im Besonderen die in diesem Jahr erfolgten Aus- und Neueintritte im Rat: Ruth Achermann hat ihr Ressort, den „Lesezirkel“ Barbara Immer übergeben. Evi Gretener übergab das „Ressort Homepage/Computeria“ der bisherigen Seniorenrätin Margrit Meier-Bozian. Peter Kunz konnte als neuer Webmaster gewonnen werden. Auch Erika Herzig hat im Juni nach langjähriger Tätigkeit im Seniorenrat die „Rechnungsführung“ ihrem Nachfolger Manfred Kind übergeben. 

Elsbeth Preisig wies darauf hin, dass ihr Nachfolger auf die Mitwirkung der übrigen Ratsmitglieder zählen könne: Das sind die bereits erwähnte Margrit Meier-Bozian, die auch die stark besuchten „Line-Dance-Kurse“ leitet, Peter Jenny, der die "Schulklassenbegleitungen durch Seniorinnen und Senioren“ organisiert, Meiri Schnidrig und Ruth Flory („Senioren helfen Senioren“), Susi Kind („Smartphonekurse“), sowie die letztes Jahr eingetretenen Vizepräsident Peter Heinzer („Veranstaltungen/Vorträge“), Markus Schneider („Zmittagstisch/Kochkurse“) und Hansjörg Frei („Recht/Öffentlichkeitsarbeit“).

VerabschiedungPeter Heinzer würdigte in der Folge im Namen des Seniorenrates die Verdienste von Elsbeth Preisig. Als Präsidentin habe sie mit einem unermüdlichen Einsatz ermöglicht, dass der Seniorenrat Dietikon seine vielfältigen Unterhaltungs-, Dienstleistungs- und Bildungsanlässe für Seniorinnen und Senioren mit Erfolg anbieten konnte. Als Beilage zum Blumenstrauss erhielt sie eine Fahrkarte, welche ihr unter anderem eine gemütliche Postautofahrt ermöglichen wird. Das damit überreichte Modell-Postauto werde – so die scheidende Präsidentin – vor allem ihren Enkeln grosse Freude bereiten.

neuer Präsident J.P. Balbiani Jean-Pierre Balbiani, der zwar kein königliches Zepter sondern ein „Anschlussticket mit Klassenwechsel“ überreicht bekam, bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und kündigte an, dass er nunmehr auch in seiner neuen Funktion das erfolgreiche Wirken seiner Vorgängerin fortsetzen möchte.

Finanzvorstand Rolf Schaeren übermittelte in der Folge die Grüsse des Stadtrates und verdankte seinerseits die Verdienste des Seniorenrates Dietikon, die er in den vergangenen Jahren als Stadtrat zu schätzen gelernt habe.

Nach diesem offiziellen Teil durften sich die Anwesenden durch das Hotellier-Team des AGZ verwöhnen lassen, die ein hervorragendes Dreigangmenü servierten. Mit Elan wird nun der neue Seniorenrat und die ihn unterstützenden Dietiker Seniorinnen und Senioren das kommende 25.-Jubiläumsjahr angehen können.

Hansjörg Frei 

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Lebensfreude und Zufriedenheit im höheren Alter

Gabriela HoferIm Rahmen einer weiteren Veranstaltung des Seniorates Dietikon lud die Referentin, Frau Gabriela Hofer, Fachmitarbeiterin der Suchtpräventionsstelle der Bezirke Affoltern und Dietikon, zum Beginn die Anwesenden zur Selbstreflexion und gegenseitigem Austausch ein: ‚Was macht mich zufrieden mit meinem Leben?‘ ‚Was bereitet mir Freude?‘

Prävention

Lebensqualität und Lebenszufriedenheit basiert auf mehreren Säulen, welche uns durchs Leben tragen und vor allem auch im Alter wichtig sind: Meine Körperlichkeit/Psyche – Soziale Beziehungen – Aufgaben und Interessen – Materielle Sicherheit sowie Werte/Sinn. Je mehr diese Säulen im Leben eines älteren Menschen ‚tragfähig‘ sind, führen sie auch zu mehr Gelassenheit – d.h. zur Bereitschaft, sich Gedanken zu den Phasen des Lebens zu machen und sich mit dem Wörtchen ‚noch‘ anzufreunden. Es bedeutet aber auch: Liebgewordene Gewohnheiten zu pflegen - als beste Voraussetzung für Neues offen und empfänglich zu sein.

Als Fachperson Prävention und Gesundheitsförderung war es der Referentin auch ein Anliegen auf die Gefahren von Sucht und Abhängigkeit hinzuweisen. Sucht kennt keine Altersgrenzen. Höchstes Suchtpotenzial für heutige ältere Menschen sind Alkohol, Medikamente und Tabak. Als ‚late onset‘ (später Beginn) sind es etwa 1/3 bis 1/2 der über 60-Jährigen, welche mit Suchtproblemen konfrontiert werden. Dabei sind vor allem Alkohol und Medikamente (insbesondere auch Schlafmedikamente) als ‚Spitzenreiter‘ zu bezeichnen. Abhängigkeit entwickelt sich spiralenförmig: Vom Genuss zur Kompensation zur Gewöhnung in die Abhängigkeit.

Lebensfreude und Zufriedenheit im Alter: Ein Schlüssel dazu ist die psychische Gesundheit – frei von Abhängigkeit, aber gepaart mit Selbstvertrauen, einem positiven Altersbild, Lebenssinn….. oder wie es J.W. Goethe ausdrückt: ‚Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte zu sprechen.‘

Peter Heinzer

Folien zum Vortrag

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Ausflug nach Oberburg zur Firma Jenni Solar-Energietechnik und ins Museum Franz Gertsch in Burgdorf

Jenni3Nach dreimaligem Umsteigen bei den SBB gelangte unsere Besuchergruppe zur Firma Jenni Energietechnik in Oberburg b. Burgdorf.

„Kann mit Sonnenenergie unser Energieproblem gelöst werden?“ Die Firma Jenni Energietechnik in Oberburg/Burgdorf beschäftigt sich seit 1976 mit diesem Problem und gehört heute europaweit zu den führenden Unternehmen für die solare Wärmeversorgung (Warmwasser und Heizung). Sie stellt kleine und grosse Solarspeicher sowohl für Einfamilien-, wie auch für Mehrfamilienhäuser her. Mit dem Bau des ersten völlig sonnenenergie-versorgten Einfamilienhauses 1989 zeigte die Firma Jenni, dass solare Wärme nicht nur für die Bereitstellung von warmem Wasser taugt. 2007 nahm sie dann ihr eigenes, ausschliesslich solar beheiztes Achtfamilienhaus in Betrieb und zeigte damit ein weiteres Mal, dass das Sonnenhaus das Haus der Zukunft sein könnte.

In einem sehr engagierten Einführungsreferat brachte Herr Rolf Lüscher zum Ausdruck, dass die Firma Jenni auf die notwendige Energiewende Antworten sucht. Die Problematik der erneuerbaren Energien aus Sonnen- und Windanlagen mit der jahreszeitlich schwankenden Über-, resp. Unterproduktion von Strom, damit verbunden der europaweite Stromtausch, sowie das ungelöste Problem der Strom-Speicherung, wurden sehr gut erläutert. Im Zusammenhang damit auch die  Unterscheidung von Photovoltaik, als Stromerzeuger und Solarthermie, als Wärmeerzeuger.
Wenn man normalerweise von Energieverbrauch und CO2-Umweltbelastung spricht, wird zu wenig deutlich zwischen Elektro-Energie (Elektro-Apparate) und Wärme-Energie (Warmwasser-Aufbereitung) unterschieden.
Herr Lüscher machte für uns sehr deutlich, dass ein Grossteil des Energieverbrauchs generell, aber besonders auch im Haushalt, auf der Erwärmung von Wasser, nämlich Heizungswasser (Radiatoren und Bodenheizung) und Brauchwasser beruht. Also sucht die Firma Jenni seit mehr als 25 Jahren nach Möglichkeiten, Warmwasser effizient zu produzieren, aber auch zu speichern - hier mit ausgeklügelter Technik im Wassertank.

Jenni4 Jenni5

Jenni6 Sehr eindrücklich, wie die Firma ihre Wasser-Speichertanks laufend weiter entwickelt, und dass Erfahrungen aus bereits bestehenden Wohnbauten laufend in die Optimierung von Tank, Wasseraufbereitung und Speicherung einfliessen - mit dem Ziel, mit technischer Raffinesse und wissenschaftlicher Analyse einen möglichst hohen Wirkungsgrad der Energienutzung zu erzielen.
Sehr eindrücklich auch, wie professionell in den Werkhallen gearbeitet und an Weiterentwicklungen und Verbesserungen der Produktionsapparate getüftelt wird.

Herr Lüscher war sehr engagiert, er hat uns Besucher seine Bedenken zum heutigen übermässigen Energieverbrauch spüren lassen, zwar sehr zuvorkommend und freundlich. Er hat umfassend orientiert und alle Fragen kompetent beantwortet. Die gut 2-stündige Führung ist im Nu vorbeigegangen. Man hat einen guten Einblick in diese neue Möglichkeit der Energienutzung, auch in die sehr präzise Herstellung der "Apparate" erhalten. Der ganze Betrieb hat uns sehr beeindruckt. Die anschliessende Diskussion in der Besuchergruppe war dementsprechend lebhaft.

Freundlicherweise gab uns Herr Lüscher schon im Voraus die Zusicherung, die Führung so zu beenden, dass wir den Bus von Oberburg-Geissrüti nach Burgdorf benützen konnten (öV).

So gelangten wir mit dem Bus zum Gasthof Landhaus in Burgdorf, einem ca. 300 Jahre alten Haus, gegenüber dem steil ansteigenden felsigen Schlosshügel. Bei warmer herbstlicher Temperatur genossen wir das Mittagessen auf der gemütlichen Terrasse.

Gertsch1Nachher gings zu Fuss durch steile Altstadtgassen zum Museum Franz Gertsch. Wir hatten das Privileg, in den, nach der Renovation neu eröffneten Räumen, noch vor den VIP-Gästen durch die neue Ausstellung mit dem Thema „Looking at you“ geführt zu werden - eine überaus zuvorkommende Geste des Museums.

Die aktuelle Ausstellung zeigt das berühmte ca. 3x4m grosse Originalgemälde „Johanna“ und Holzschnitte aus verschiedenen Schaffensjahren des Künstlers, dem Thema Frauenporträts gewidmet.

Gertsch2Während der Führung erklärte die charmante, sehr kundige Frau Masson, wie Franz Gertsch nach der Periode mit grossformatigen Gemälden sich langsam an die Holzschnitt-Technik heran arbeitete. Bis zur heutigen Perfektion, nämlich mit nur einer Einfärbung der Lindenholzplatte Licht und Schatten, Hell und Dunkel und zudem noch Raumwirkung zu erzielen, stellte Gertsch viele Versuche an. Heute entstehen diese Wirkungen nur durch mehr oder weniger mit dem Hohleisen herausgeschnittene Punkte auf der Holzplatte und den nicht bearbeiteten Stellen.
In einem Video konnte man dem Künstler bei den verschiedenen Arbeitsschritten beim Erstellen der Holzschnitte zusehen.

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In Erinnerung an den Prager Frühling 1968

Am 21. August 2018 jährte sich zum 50. Mal der Einmarsch der sowjetischen Truppen in die Tschechoslowakei. Grund genug, sich die damaligen Ereignisse, welche der älteren Generation noch sehr wohl in Erinnerung sind, nochmals zu vergegenwärtigen. 

Im Rahmen der Vortrags-Veranstaltungen des Seniorenrates Dietikon hat ein Zeitzeuge – Dr. med. Andreas Petrin – in einem aufschlussreichen Referat einige Aspekte des Prager Frühlings und seine sehr persönlichen Erfahrungen als Emigrant dargelegt.

Die materielle Situation der Menschen in der Tschechoslowakei war vor 50 Jahren relativ gut. Die meisten Bürger lebten bescheiden, es gab jedoch keine Arbeitslosigkeit, die Kinderbetreuung und das Gesundheitssystem funktionierten – und zwar gratis. Aber im Volk tief verwurzelt war die Sehnsucht nach Freiheit und Unabhängigkeit – war die Tschechoslowakei doch zwischen dem 1. und dem 2. Weltkrieg ein demokratisches Land.

Ein Führungswechsel unter Alexander Dubcek markierte den Auftakt zu einem Reformkurs – dem Prager Frühling – und sollte in seinem Land zu einem Sozialismus mit menschlichem Antlitz führen. Den dogmatischen Kommunisten in der Sowjetunion und in weiteren kommunistischen Staaten war dieser Erneuerungsprozess suspekt. Man befürchtete, dass die Demokratisierung der kommunistischen Parteiführung aus der Hand gleiten könnte und dass die radikale Reformierung des Sozialismus mit dessen Abschaffung enden würde. Die begründeten Befürchtungen der dogmatischen Kommunisten veranlassten den Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei und der Prager Frühling wurde zerschlagen. Dies führte zu einer Massenemigration in verschiedene westliche Länder.  

Beeindruckend schilderte Andreas Petrin im 2. Teil seiner Ausführungen seinen Weg über Wien in die Schweiz. Hier fand er von 50 Jahren eine zweite Heimat und bezeichnete die tschechoslowakischen Emigranten  als Paradebeispiel für eine gelungene Integration. Er gab einige beherzigenswerte Hinweise, wie diese Integration (auch heute?) gelingen kann: „ Die Schweizer haben uns mit offenen Armen empfangen und dafür waren (und sind) wir ihnen mit einem grossen Dank verpflichtet. Wir haben uns an die neuen Verhältnisse schnell angepasst und es kam uns nicht in den Sinn Forderungen zu stellen. Die Aneignung der Sprache und Übernahme der Gepflogenheiten kann als äusserliche, die Übernahme der Kultur und der Mentalität als innerliche Anpassung betrachtet werden. Das zusammen ermöglichte eine berufliche und gesellschaftliche Eingliederung, d.h. Integration."

Mit einem herzlichen Applaus verdankten die rund 30 Anwesenden die Worte des Referenten und nutzten die Gelegenheit Fragen zu stellen.

Peter Heinzer

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Ruhestand - mit Aktionen

Dieses Motto ist offensichtlich lebensprägend gleich für die beiden Dietiker-Persönlichkeiten, die anfangs Juli von Vertretungen des Seniorenrats besucht wurden. Als Dank für ihre langjährigen unermüdlichen Einsätze für die Dietiker Bevölkerung im Seniorenalter überreichten die Präsidentin Elsbeth Preisig und Meinrad Schnidrig beiden ein kleines Präsent. 

Seniorenrat_FotoK_FreitagKäthi Freitag sorgte seit 2004 dafür, dass an den traditionellen Spielnachmittagen in der Cafeteria des AGZ an der Oberdorfstrasse alle Interessierten ihre Spielleidenschaft mit Gleichgesinnten ausüben konnten. Im Vordergrund stand jeweils das Jassen – aber auch SKIP-BO – Karten standen zur Verfügung. Nun, nach 12  Jahren, gab die Tätschmeisterin des Spielbetriebs ihr Szepter an die Nachfolgerin Christa Duc weiter. Die rüstige und immer noch sehr aktive Seniorin hat aber versichert, der Spielrunde weiterhin als versierte Jasserin treu zu bleiben. Käthi Freitag darf am 22. Juli ihren 88 (!) Geburtstag feiern. Wir wünschen der Jubliarin ein frohes Geburtstagsfest, alles Gute und beste Gesundheit für ihre weiteren Ruhestandstage.

Seniorenrat_FotoA_EgliAdreas Egli wurde von Meinrad Schnidrig als langjähriger Helfer im Rahmen  der Aktionen „Senior für Seniorinnen und Senioren“ verabschiedet. Während mehr als 10 Jahren ist „Res“ vielen Hilferufen gefolgt: „mein Wasserhahn tropft“, „ich kann den Garten nicht mehr machen!“, „wir haben in der Küche kein Licht mehr!“. Auch exotische Aufträge erledigte der vielseitig begabte Res ohne Probleme, so baute er einmal einem verzweifelten Senioren kurzerhand eine neue Türe in dessen lädiertes Gartenhaus ein. Seine bisherige Klientschaft muss nun in Zukunft auf diese Dienste von Res verzichten. Andreas Egli wird aber weiterhin seine anderen Aktivitäten in und ausserhalb Dietikons pflegen. Das werden sicher die Wanderfreunde des Oberdorfs und die vielen Satus-Freunde zur Kenntnis nehmen, die seine Hilfsbereitschaft und seine aktiven Beiträge für die Gemeinschaft seit Jahren schätzen.

Der Seniorenrat Dietikon dankt Käthi Freitag und Andreas Egli für ihre wertvollen Dienste und wünscht beiden einen noch langen Ruhestand mit all jenen Aktionen, die sich beide für ihre Zukunft wünschen.

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Computeria-Treff: «Die neue Website der Stadt Dietikon» – Erster Bewährungstest bestanden

„Ich versuche es ohne Mikrofon!“ kündigte sich Christoph Schwemmer an. Als Leiter des Alters- und Gesundheitszentrums sei er sich gewohnt, laut und deutlich zu sprechen. Im Kulturraum des AGZ fanden sich am 31. Mai rund zwei Dutzend Dietikerinnen und Dietiker im Seniorenalter ein, um die neue Webseite der Stadt Dietikon www.alter-dietikon.ch zu begutachten.

website_vortragAn diesem vom Seniorenrat Dietikon (Computeria Dietikon) organisierten Anlass waren nicht nur Computerlaien sondern auch ehemalige IT-Spezialisten und auch ältere Semester anzutreffen, die sich schon anfangs der 90-iger Jahre für eine moderne „Homepage der Stadt Dietikon“ eingesetzt hatten. Vor diesem kritischen Publikum musste sich nun die neue Website einem ersten Bewährungstest unterziehen. Die neuen Webseiten der Stadt sollten kundenfreundlicher aufgebaut und problemlos mit einem Handy zu lesen sein. Ob das wirklich zutrifft, konnten die Anwesenden vor Ort mit ihren eigenen Notebooks und Smartphones testen. Schwemmer räumte ein, dass vieles besser, doch noch nicht alles perfekt sei. Das neue Medium sei geschaffen für laufende Verbesserungen, weshalb er und das Website-Team der Stadt auch gerne und jederzeit Vorschläge entgegennehmen würden. Schwemmer nahm denn auch schon erste Anregungen entgegen, die spontan geäussert wurden. Er zeigte in der Folge, wie Vereine und Private selber ihre Veranstaltungen und Dienstleistungsangebote auf die Webseite aufschalten können. Die enorme Vielfalt dieser Informationen und der öffentlichen und privaten Angebote für die Bevölkerung „60+“ zeigen, dass die Macher dieser Seite einen guten Weg eingeschlagen haben.

Die Anwesenden waren sich einig: Die neuen Medien sind zwar etwas viel mit englischen Ausdrücken verbunden und auch anlernbedürftig, sind aber gerade für Seniorinnen und Senioren enorm hilfreich. Der Test ist bestanden!

Bericht von Hansjörg Frei

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Seniorenrat besucht Radiostudio Zürich

Radio Studio Zürich BrunnenhofAm Donnerstag, 17.5. wurden  26 Personen im Radio Studio Brunnenhof, im ersten 1939 errichteten Radiostudio der Schweiz ganz herzlich begrüsst. An der Landesausstellung wurde Studio erstmals einem breiten Publikum vorgeführt. In diesem Studio spielte damals das Radioorchester von Cédric Dumont oder Hans Möckel bis Mitte 1980. Dank guter Akustik werden hier immer noch Konzerte aufgenommen oder der Raum wird vermietet.

Die Radiosender Radio SRF 1, Radio SRF 3, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF Virus werden grösstenteils in Zürich produziert. Die Radio-Nachrichtensendungen werden im Studio Bern hergestellt.

Im Audio visuellen Archiv, das von Gesetzes wegen unterhalten werden muss,  befindet sich ein riesiger Fundus alter Aufnahmen, die digitalisiert wurden. Es werden dort auch über 80.000 CD’s aufbewahrt.

Radio Studio Zürich Michel Birri Radio Studio Zürich Dani Fohrler

Das Radio Virus ist der Sender für Neue Musik, Junge Popkultur, Urbane Lebensfreude. Die Sendung wird von Moderator Michel Birri, üblicherweise bei Zambo anzutreffen, präsentiert. Im Studio haben nicht mehr als die Hälfte unserer Gruppe Platz. Wenn das rote Lämpchen leuchtet, darf kein Wort mehr gewechselt werden. Michel ist nämlich auf Sendung und wir erleben, wie sein ganzer Körper von Zehe bis Haarwurzel präsent ist, wenn er spricht und mit den Hebeln hantiert.

«Das waren die Nachrichten von Radio SRF» – so tönt es alle 30 Minuten auf mindestens einem Kanal im Radio. Diese Nachrichten, die aus dem Radio SRF Bern kommen, schiebt Dani Fohrler ein, nachdem er die Strassenverkehrsmeldungen verlesen hat und dabei immer ein Auge auf die Uhr richtet. Er freut sich, die Hochzeit von Harry und Megan zu moderieren.

Radio Studio Zürich Musikwelle Joel GilgenBevor wir das Mittagessen im Restaurant einnehmen, erleben wir noch die Sendung „Wünsch dir was“ auf Musikwelle mit Joël Gilgen. „Ich geniesse das Zusammensein und die Gespräche mit geselligen und interessanten Menschen“. Das merkt man ihm an.

Im Brunnenhof arbeiten 278 Personen.

„Im Studio fiel uns die Freundlichkeit und Offenheit auf. Wir fühlten uns willkommen. Wir waren begeistert“ das die Stimme eines Teilnehmers am Ausflug.

AltstadtführungAm Nachmittag wurden wir unter kundiger Führung durch die Bahnhofstrasse, über die Polizeiwache ins Unter- und Oberdorf Zürichs und zuletzt ins Baugeschichtliche Archiv am Neumarkt 4 geführt. Wir haben etliche neue Gässchen kennengelernt und sind auf etliche ehemalige Geschehnisse aufmerksam gemacht worden.

 Wir danken Marcel Achermann und Turi Hess für die Organisation des Ausfluges, der wegen grossem Interesse am 16. August wiederholt wird.

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Vorsorgeauftrag und die Patientenverfügung. Eine gut besuchte Informationsveranstaltung vom 19. April 2018

VorsorgeauftragTrotz des schönen Wetters fanden sich am Donnerstagnachmittag mehr als 100 Personen im Gemeinderatssaal des Stadthauses Dietikon ein. Die fachkundigen Referenten übten, so Seniorenrat Peter Heinzer, heute ein „Heimspiel“ aus. Über den Vorsorgeauftrag referierte Dr. iur. Hansjörg Frei, Rechtsanwalt und vormaliger Vizepräsident des Bezirksrates Dietikon, und über die Patientenverfügung der ebenfalls in Dietikon wohnhafte Prof. Dr. med. Hans-Georg Imhof, der lange Jahre als Arzt an der Universitätsklinik Zürich tätig war.

Das vorwiegend ältere Publikum liess sich über die Möglichkeiten der selbstbestimmten Vorsorge orientieren. Hansjörg Frei wies gleich zu Beginn darauf hin, dass der Begriff „Vorsorge“ auch das Wort „Sorge“ enthält und insbesondere den Blick auf „sorgenvollen Zeiten“ umfasst. Gerade deshalb werde das „selbstbestimmte vorsorgen“ immer wieder hinausgeschoben – oder gar aus dem Gedächtnis gestrichen. Der Zuhörerschaft wurde auf verständliche Weise dargelegt, dass die Urteilsunfähigkeit vielfach nicht plötzlich da ist. Für die Betroffenen bedeutet sie aber das Aus in Bezug auf die eigene Willensäusserung und das Aus, eigene vernunftgemässe Entscheidungen treffen zu können. Die Urteilsunfähigkeit kann uns alle jederzeit treffen. Die entsprechenden Vorsorgemöglichkeiten – im Zentrum standen der Vorsorgeauftrag und die Patientenverfügung - wurden in der Folge eingehend dargelegt. Die Anwesenden wurden darauf hingewiesen, dass sich verheiratete Paare zwar in gewissen Situationen gegenseitig vertreten können, doch seien die gesetzlichen Vertretungsmöglichkeiten beschränkt. Ohne Trauschein zusammenlebende Paare oder alleinstehende Personen, die möglicherweise schon seit Jahren von Familienangehörigen oder Freunden betreut würden, könnten nur mit einem Vorsorgeauftrag den gewohnten Lebensgang sicherstellen. Ohne Vorsorgeauftrag müssten sich auch diese bisherigen Betreuenden raschmöglichst mit der KESB (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) absprechen, wenn die von ihnen betreute Person nicht mehr urteilsfähig sei.

Das A und O jedes Vorsorgeauftrages (und auch jeder Patientenverfügung) sei das rechtzeitige daran denken und das Miteinandersprechen. Nur wer wisse, welche Aufgaben bei eingetretener Urteilsunfähigkeit (z.B. Demenz) der hilfsbedürftigen Person zu übernehmen sei, werde einen Vorsorgeauftrag auch annehmen und sich im Ernstfall nicht überfordert fühlen.

Die Anwesenden erfuhren, dass auch bei einem Vorsorgeauftrag die KESB eine wichtige Rolle spielt, weil Sie in diesem Fall eine gesetzliche „Versicherungsfunktion“ ausüben müsse. Die KESB habe hier nämlich zu prüfen, ob wirklich ein korrekt erstellter Vorsorgeauftrag vorliege und die Beauftragen (noch) willens seien, die notwendige Unterstützung zu gewähren. Bei vorhandenen Lücken müsse die KESB allenfalls eine ergänzende Unterstützung in die Wege leiten.

Im zweiten Teil orientierte Hans-Georg Imhof über die Patientenverfügung. Aus eigener Erfahrung als Arzt konnte er über die Gründe orientieren, die viele Patienten bewegen, eine Patientenverfügung zu erstellen. Einer der wichtigsten Gründe sei die Befürchtung, dass die liebsten Angehörigen nicht mit folgeschweren Entscheiden belastet werden. Man wolle diese Entscheide rechtzeitig und verbindlich selbst treffen (wie zum Beispiel in bestimmten Situationen auf eine lebensverlängernde Massnahme verzichten). Der Referent orientierte, was passiert, wenn keine Patientenverfügung vorliegt oder sich eine solche lückenhaft erweist. In diesem Fall habe das Gesetz eine Reihenfolge (Kaskade) festgelegt, welche Personen nacheinander stellvertretend für die urteilsunfähige Person medizinischen Massnahmen zustimmen müssten.

In der Folge stellten die Anwesenden sehr viele Fragen sowohl zum Vorsorgeauftrag, als auch zur Patientenverfügung, die von den Referenten zur Befriedigung der Anwesenden beantwortet wurden. Allen Zuhörenden wurde am Schluss der Veranstaltung eine Kurzzusammenfassung abgegeben, die auf die zahlreiche Beratungs- und Informationsangebote hinweist. Diese kann nun hier heruntergeladen werden.

Ein für alle Anwesende aufschlussreicher und spannender Nachmittag! Vielen Dank an die Referenten.

Merkblatt zum Herunterladen

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Besuch von Dr. Josef Zihlmann am Zmittagstisch 

ZmittagstischNach einem guten Essen im Kulturraum des AGZ lauschten 25 Personen den spannenden Worten von Dr. Josef Zihlmann, der über 42 Jahre eine Kleintierpraxis in Dietikon leitete.

Er wuchs im Entlebuch, das sein Heimatort auch im Herzen blieb, in einer Familie als 3. jüngstes von 11 Kindern auf. Es ist für ihn immer noch unfassbar, dass ein kleiner Bauernhof eine so grosse Familie damals ernähren konnte.

Da er ein guter Schüler war und keine Aussicht auf Übernahme des Bauernhofes  bestand,  durfte er  im Kollegium in Stans  studieren.  Im Dorf gab es damals noch kein Gymnasium. Eigentlich hätte er Kapuziner werden sollen.  Dieser Weg  galt als günstigste Ausbildungsmöglichkeit.   Er wechselte dann aber an die Kantonsschule in Luzern.  Die Naturheilkundekunde  interessierte  in sehr.  Doch entschied er sich, nach der Matura Typus  A  für den Studiengang als Tierarzt  an der Universität  in Bern.  Seine Dissertation zum Thema „ Lungenwurmseuche beim Rind“  erlangte  hohe Aktualität. Die Prophylaxe zur Bekämpfung der  Lungenwurmseuche  hatte dann Jahre später durchschlagenden Erfolg.  Im Seuchenbulletin war eine zu übernehmende  Tierarztpraxis  in Dietikon ausgeschrieben, die er dann Ende 1973 übernahm. Anfänglich war die Tierarztpraxis eine Gemischtpraxis. Mit der Zeit  spezialisierte sich dann die Tierarztpraxis zur Kleintierpraxis.

Ruhestand kennt er nicht. Seit nun 5 Jahren ist er mit seinem Verein STARROMANIA  e.V.  in  Rumänien  in  verschiedenen Tierschutzprojekten aktiv. Seine Frau unterstützt ihn optimal.

Mit  seinem  jetzigen Tierschutzeinsatz  in Rumänien, wo er Mensch und Tier mit allen Kräften unterstützt, ist er sehr zufrieden.  Es ist  eine sinnvolle und erfüllende  Arbeit, auch wenn Korruption  und Mafia  zum  unberechenbaren  Alltag dazugehören. Die  Behörden, das ganze System in Rumänien funktionieren eben vielfach  nicht wie hier. Das macht Vieles etwas  aufreibend schwieriger, aber auch spannend.  Doch Lösungen finden sich immer wieder.

Wir  wünschen Josef Zihlmann  weiterhin  viel Erfolg bei seiner  eminent wichtigen Aufgabe als Tierarzt im Bereiche Tierschutz  in Rumänien.

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Naturmedizin, was ist das?

Mittwoch, 21. Februar 2018, 14.30 Uhr, Gemeinderatsaal Stadthaus Dietikon

P1090095Vortrag von Manfred Meier, Dipl. Drogist HF, Spagyriker, Aromatherapeut, Homöopath und Frau Jessica Locher, Drogistin Höhere Fachschule

Die Naturheilkunde, sie umfasst verschiedene Bereiche, nutzt zum Vorbeugen und Behandeln von Erkrankungen Stoffe aus der Natur, zum Beispiel Heilpflanzen und/oder Mineralien.

So versucht die Homöopathie, Krankheitssymptome mit solchen Arzneien zu behandeln, die beim Patienten ähnliche Krankheitszeichen hervorbringen (Gleiches mit Gleichem). Im Gegensatz dazu versucht Allopathie, mit Arzneien zu behandeln, die etwas völlig anderes, unterschiedliches als das am Patienten Beobachtete bewirken. Die Spagyrik ist eine Kombination von Homöopathie und Allopathie.

Spagyrik-Präparate werden durch ein sehr spezielles und aufwendiges Verfahren hergestellt. Grundlagen für Spagyrische Essenzen sind überwiegend Frischpflanzen aus biologischem Anbau in der Schweiz. Angewendet werden die Präparate – sie sind sehr gut verträglich, auch für Kinder -  in Form von Sprays, die auf die Mundschleimhaut aufgebracht werden.

Welche Pflanzen für die Herstellung der Arzneien und wofür/wogegen die Präparate eingesetzt werden, schildert die Powerpoint-Präsentation (Adresse unten angefügt), die Herr Manfred Meier dem Seniorenrat freundlicherweise als PDF zur Verfügung gestellt hat.

Am Schluss seiner Ausführungen, die von den zahlreichen Anwesenden mit grossem Interesse verfolgt wurden, beantwortete Herr M. Meier die vielen Fragen der Zuhörer.

Powerpoint-Präsentation

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Shantychor Horgen in Dietikon

Wie immer im November – etwas für das Gemüt:

Shantychor Horgen in Dietikon

Mit spannenden Geschichten zu den diversen Seemannsliedern.

Zum Bericht in der Limmattaler Zeitung (meine Gemeinde)

Zur Homepage des Shantychores Horgen

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"Sport im Alter – gut für das Herz?"

Meistens ist körperliche Aktivität gut für die Gesundheit - aber eben nicht immer. Manchmal kann sie sogar tödlich sein.
Ob Sport im Alter nutzt oder schadet, hängt wie bei Medikamenten von der Dosierung ab.

Snippet_von_PraesentationÜber den Nutzen und die allfälligen Risiken sportlicher Aktivitäten im Seniorenalter sprachen und beantworteten unsere Fragen:

  • Hr. Sandro Galli, Personal Trainer,
    StV Leiter der Internistischen Reha / Universitätsklinik Balgrist
  • Hr. Dr. med. Tobias Bischof,
    FMH Innere Med., Kardiologie / Herzpraxis Limmattal

Die beiden Herren stellten dem Seniorenrat freundlicherweise ihre Präsentation als PDF zur Verfügung.

Zum Bericht in der Limmattaler Zeitung Online (Meine Gemeinde)

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Besuch im PSI (Paul Scherrer Institut) in Villigen AG

Begrüssung M. Achermann30 Personen folgten der Einladung des Seniorenrates Dietikon zum Besuch des PSI (Paul Scherrer Institut) in Villigen AG

Das Paul Scherrer Institut PSI ist das grösste Forschungsinstitut der Schweiz für Natur- und Ingenieurwissenschaften und ist dem WBF, Eidg. Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung unterstellt. Das PSI betreibt Spitzenforschung in den Bereichen Materie und Material, Energie und Umwelt sowie Mensch und Gesundheit. Pro Jahr kommen mehr als 2500 Gastwissenschaftler aus der Schweiz, aber auch aus der ganzen Welt, um an den einzigartigen Anlagen Experimente durchzuführen. Insgesamt beschäftigt das PSI 2000 Mitarbeitende und öffnet die Türen für 10.000 Besucher jährlich.

In der Synchrotron Lichtquelle Schweiz untersuchen Forscherinnen und Forscher unterschiedlichste Materialien. Mit dem Synchotronlicht (beinahe Lichtgeschwindigkeit) können sie den detaillierten Aufbau kleinster Strukturen bis auf  Nanogrösse bestimmen.

Auf der Synchrotron Lichtquelle Modell der Synchrotron Lichtquelle Schweiz SLS

Ein anderes Forschungsgebiet ist die Protonentherapie (Strahlentherapie), eine wichtige Behandlungsform von nicht operierbaren Tumoren. Das Tumorgewebe wird mit geladenen Teilchen, den sogenannten Protonen zerstört. Wichtig ist es, die Strahlentherapie möglichst zielgenau und in der richtigen Dosis zu applizieren und die gesunden Zellen des Körpers möglichst wenig zu bestrahlen. Die Tumorzellen sollen keine Chance haben, sich wieder zu reparieren und ausnahmslos absterben.

An der weltweit einmaligen Protonentherapieanlage wurden schon über 6000 Augentumoren und über 750 tief liegende Tumoren behandelt. Die Therapieerfolge sind mit 98% bei den bestrahlten Augenmelanomen besonders beeindruckend.

vor dem Besucherzentrum im Besucherzentrum

Nach diesen und noch mehr intensiven, spannenden und schwer fassbaren Informationen gings zum Mittagessen ins firmeneigene Restaurant OASE zum ausgiebigen, glustigen Mittagessen.

Mittagessen Spaziergang an der Aare

Den Heimweg traten die einen mit einem Fussmarsch der Aare entlang an, die anderen benützten den Bus, um zurück nach Dietikon zu gelangen.

Bericht und Bilder: Elsbeth Preisig

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